Augenblicke

 
Kurzfilme erzählen Geschichten. Und das in nur wenigen Augenblicken. Sie berühren, erschrecken und erfreuen die Zuschauerinnen und Zuschauer gleichermaßen.
Die Kurzfilmreihe AUGENBLICKE ist seit 1992 fester Bestandteil der Kinolandschaft in Deutschland und Österreich. 2026 sind zehn Beiträge in rund 90 Minuten zu sehen:
 
 
Die AUGENBLICKE führen die Zuschauer in andere Lebenswelten, zu eigenen Einstellungen und Empfindungen sowie grundlegenden Fragen des Lebens. Mal als Animation, mal als Realfilm unterschiedlicher Genres.

Lassen Sie sich von dieser Bandbreite überraschen und entdecken Sie neue cineastische Perspektiven!
Wer möchte, kann sich nach der Vorstellung im Kino-Foyer mit anderen über die Filme austauschen. Ein Glas Sekt oder Saft sind im Eintrittspreis ab 7 Euro enthalten.    
 
Veranstalter ist die Pfarrei Hl. Edith Stein in Zusammenarbeit mit dem Cineplex-Kino Bruchsal.
 
 
 
 
 
  

Kurzfilme erzählen Geschichten. Und das in nur wenigen Augenblicken. Sie berühren, erschrecken und erfreuen die Zuschauerinnen und Zuschauer gleichermaßen.
Die Kurzfilmreihe AUGENBLICKE ist seit 1992 fester Bestandteil der Kinolandschaft in Deutschland und Österreich. 2025 sind acht Beiträge in 95 Minuten zu sehen:
Die AUGENBLICKE führen die Zuschauer in andere Lebenswelten, zu eigenen Einstellungen und Empfindungen sowie grundlegenden Fragen des Lebens. Mal als Animation, mal als Realfilm unterschiedlicher Genres.

Lassen Sie sich von dieser Bandbreite überraschen und entdecken Sie neue cineastische Perspektiven!
Wer möchte, kann sich nach der Vorstellung im Kino-Foyer mit anderen über die Filme austauschen. Ein Glas Sekt oder Saft sind im Eintrittspreis ab 7 Euro enthalten.    
 
 
 
Veranstalter sind das Katholische Dekanat und die Pfarrei St. Vinzenz in Zusammenarbeit mit dem Cineplex-Kino Bruchsal.
 
 
 
 
  

Kurzfilme erzählen in kürzester Zeit verschiedenste Geschichten. Sie berühren, erschrecken und erfreuen die Zuschauer gleichermaßen.
 
2024 wurden in der Reihe AUGENBLICKE neun Kurzfilme in 92 Minuten gezeigt. Sie haben die Besucherinnen und Besucher mit auf einen intensiven emotionalen Ausflug mitgenommen:
 
  • Sven nicht jetzt, wann dann?, Deutschland 2021
  • Würdenbewahrerin, Deutschland 2021
  • Little Boxes, Deutschland 2022
  • On my mind, Dänemark 2021
  • St. Android, Deutschland 2021
  • Kuckuck!, Niederlande 132019
  • Gegenlicht, Deutschland 2022
  • Intro, Deutschland 2022
  • An Irish Goodbye, Irland 2022, Oscar für den besten Kurzspielfilm 2023
 
Seit 1992 schickt die Deutsche Bischofskonferenz jedes Jahr eine neue Kurzfilm-Auswahl auf Reise durch die Kinos. Ob als kurzer Spielfilm oder Animation: alle Beiträge greifen das Leben auf und eröffnen erstaunliche Blicke auf den Menschen. 
 
Das Katholische Dekanat und die Pfarrei St. Vinzenz Bruchsal haben die Kurzfilmreihe AUGENBLICKE 2024 am 13. März 2024 um 19:30 Uhr im Cineplex-Kino Bruchsal gezeigt. 
  

2023 scheint die Welt aus dem Takt geraten zu sein; und der Mensch versucht Schritt zu halten. Die Kurzfilmreihe Augenblicke greift Themen auf, die Menschen heute beschäftigen: Wohin, wenn unsere Erde kollabiert oder Kriege und Umweltkrisen Menschen zwingen, ihre Heimat zu verlassen? Angst und Unsicherheit haben dabei ebenso ihren Platz wie Freude und Hoffnung. Zehn Kurzfilme in rund 100 Minuten:
 
 
Seit 1992 schickt die Deutsche Bischofskonferenz jedes Jahr eine neue Kurzfilm-Auswahl auf Reise durch die Kinos. Ob als kurzer Spielfilm oder Animation: alle Beiträge greifen das Leben auf und regen zum Nachdenken an. 
 
Das Katholische Dekanat und die Pfarrei St. Vinzenz Bruchsal zeigen die Kurzfilmreihe Augenblicke 2023 am 19. April 2023 um 19:30 Uhr im Cineplex-Kino Bruchsal. Der Eintritt kostet 6 Euro; im Preis inbegriffen ist ein Glas Sekt oder Saft, um nach der Vorstellung im Foyer des Kinos noch gemütlich verweilen und mit anderen über die Filme sprechen zu können.
 
 
  

30 Jahre "Augenblicke" - 30 Jahre Kurzfilme im Kino. Seit drei Jahrzehnten präsentiert die katholische Kirche in Deutschland Jahr für Jahr ein buntes Kurzfilm-Kinoprogramm, das sich vom Mainstream abhebt und sich über alle Genres hinweg erstreckt. Und das mit An-Spruch und ästhetisch-künstlerischer Dichte. Die gezeigten Kurzfilme sind zwischen einer Minute und rund 20 Minuten lang. Viele von ihnen  handeln von der Suche nach Menschlichkeit, die über sich selbst hinaus und auf ihren tieferen Grund hinweist: das Antlitz des Anderen, der mich anspricht.
 
Die Beiträge sind oft Abschlussarbeiten von Filmhochschulen; manche von ihnen preisgekrönt. Sie regen die Fantasie an und stellen (teils unbequeme) Fragen; sie zeigen Alternativen auf und verstören, sie bringen komplexe Situationen in einfache Bilder und sie öffnen Denkhorizonte.
 
Im Jubiläumsjahr 2022 ist das Filmpaket "Augenblicke" im Cineplex Bruchsal zu sehen: 11 Kurzfilme in rund 95 Minuten. Beginn ist am Mittwoch, 27. April 2022 um 19:30 Uhr. Karten sind im Vorverkauf und an der Abendkasse für 5 Euro erhältlich. Bitte beachten Sie die Corona-Regelungen, die an diesem Tag gelten.
 
  

13 Kurzfilme in 95 Minuten. „Augenblicke“ heißt das Kurzfilmprogramm, das am 17. November um 19:30 Uhr im Cineplex Bruchsal zu sehen ist. Die Filme sind bunt gemischt: genremäßig reicht die Palette von Kurzspielfilmen (fantastisch empathisch: THE NEIGHBOR‘ WINDOW) über Experimentelles (UNIVERSE, sinnlich-fragil) bis hin zu Animationen (WAITING FOR HAROLD, eine fast philosophische Achtsamkeits- und Konzentration-Challenge). Inhaltlich geht es quer durch das pralle Leben: von mystisch Geheimnisvollem (DIE GRÖSSE DER DINGE) und den Umgang mit Digital Devices (LIKE AND FOLLOW) über ganz viel Leidenschaft und Herz (LATE AFTERNOON) ist alles dabei, was Menschen ausmacht und berührt.
 
Die Kurzfilmreihe Augenblicke gibt es seit 1992. Jahr für Jahr schickt die katholische Kirche Kurzfilme auf die Reise durch deutsche Kinos. Sie spielen mitten im Leben und regen zum Nachdenken an. Manche sind spannend und witzig, andere tiefgründig und traurig. Allen gemeinsam ist die positive Einstellung zum Leben.
 
Das Auswahlgremium der Filme hat viele Hundert Abschlussarbeiten von Filmakademien sowie preisgekrönte Werke gesichtet. Die ausgesuchten 13 Kurzfilme sollen zum Gespräch anregen. Deshalb haben die Zuschauer nach der Vorstellung rund 20 Minuten Zeit, sich im Kinosaal über ihre Eindrücke auszutauschen und die Filme miteinander zu vertiefen.
 
Der Eintritt kostet 5 Euro; eine Anmeldung über die Online-Plattform des Kinos bzw. eine Registrierung an der Abendkasse ist nötig. Bitte informieren Sie sich am Veranstaltungstag über die tagesaktuellen Corona-Hygiene-Regelungen für Ihren Kinobesuch.
 
Veranstaltet wird der Kurzfilmabend in Kooperation des Dekanatsverbandes Bruchsal mit der Kirchengemeinde St. Vinzenz und dem Cineplex Bruchsal.
 
 

Die Filme 2021

  • Waiting for Harold, DE 2019, 5:35 min, Regie: Christoph Lauenstein, Animation
  • Die Größe der Dinge, CO 2018, 12:00 min, Regie: Carlos Montoya, Kurzspielfilm
  • Belmont, DE 2017, 3:45 min, Regie: Linda Krause, Animation
  • Menuett, DE 2018, 11:00 min, Regie: Felix Karolus, Kurzspielfilm
  • Mall, DE 2019, 7:03 min, Regie: Jerry Hoffmann, Kurzspielfilm
  • Apfelmus, AU 2019, 6:51 min, Regie: Alexander Gratzer, Animation
  • The neighbors window, US 2019, 20:00 min, Regie: Marshall Curry, Kurspielfilm
  • Universe, DE 2019, 3:21 min, Regie: Carolin Biedermann, Kurz-Experimentalfilm
  • W, GR 2019, 6:00 min, Regie: Stelios Koupetoris, Kurzspielfilm
  • Love it like it is, DE 2008, 3:00 min, Regie: Giulio Ricciarelli, Kurzspielfilm
  • Late afternoon, IE 2017, 9:23 min, Regie: Louise Bagnall, Animation
  • Cocodrilo, ES 2019, 4:53 min, Regie: Jorge Yúdice, Kurzspielfilm
  • Like and follow, JP 2019, 2:05 min, Regie: Tobias Schlage, Animation 
 
DE 2021 | ab 12 Jahren
  

2020 hat Corona in vielen Städten der Erzdiözese verhindert, dass die Augenblicke in den Kinos gezeigt werden - die Veranstalter in Walldorf-Wiesloch hatten Glück; die Vorstellung konnte noch stattfinden.
Nicht so in Bruchsal. Ein Artikel aus dem Dekanat Wiesloch berichtet davon, was die Zuschauer 2020 erwartet hätte:
 
"Augenblicke 2020":
Spannend und witzig, tiefgründig und lebensbejahend
Kurzfilmreihe „Augenblicke“ erzählt vom alltäglichen Wahnsinn des Lebens
 
Eigentlich will Clara nur babysitten und sich etwas dazuverdienen. Aber der Abend wird zum Horror. Ihr ist langweilig und sie nimmt Kontakt zu ihrem Freund auf – per WhatsApp. Sie teilt ihm die Adresse mit, postet Fotos auf Instagram und schreibt dazu, dass sie alleine ist. Harmlos. Bis sich ein Unbekannter einmischt. Die Sache spitzt sich zu: Drohungen; bedrohliche Fotos; Angst und Panik. Offenbar ist der neue „Follower“ in der Nähe und beobachtet sie. Was hat er vor? Und wer ist schneller im Haus: Claras Stalker oder ihr rettender Freund?
 
Knapp zehn Minuten dauert der preisgekrönte Kurzfilm „Follower“. In wenigen Augenblicken nimmt er die Zuschauer mit in die Welt von Social Media, die Vorteile, vor allem aber auch die Gefahren. Die Zuschauer fiebern mit, wie es Clara ergeht. Und genau das ist die Absicht der Kurzfilm-Reihe Augenblicke: sie entführt die Zuschauer in kürzester Zeit in Themen und Situationen, die das Leben schreibt. Seit 1992 schicken die deutsche Bischofskonferenz, die Arbeitsgemeinschaft katholischer Medienzentralen  und das katholische Filmwerk jedes Jahr rund zehn bis zwölf Kurzfilme auf die Reise durch deutsche Kinos. Sie sind spannend und witzig, tiefgründig und lebensbejahend.
Die Kurzfilme machen die Zuschauer nachdenklich, denn sie werfen ein neues, oft ungewohntes Licht auf vertraute und gewöhnliche Alltagssituationen. So wie der Film „All Inclusive“, ein mehrfach ausgezeichneter Kurzfilm über Kreuzfahrten: Massen-Fitness auf dem Sonnendeck, Polonaise durch den Speisesaal, Wellness für Jung und Alt. Der Film zeigt Szenen vom Urlaub auf See – kritisch und anfragend. Denn was bleibt am Ende? Ein Haufen nichtssagende Erinnerungsfotos und eine Abgaswolke am Horizont.
 
Die Filmauswahl der Augenblicke 2020 ist im Vergleich zu den Vorjahren etwas „getragener“. Konnte man in der Vergangenheit oft herzhaft lachen, reicht es in diesem Jahr nur zu einem Schmunzeln. Die Filmjury hat viele Kurzfilme gesichtet, darunter Abschlussarbeiten von Filmhochschulen. Am Ende hat sie sich für elf entschieden, die die klassische Leichtigkeit der Augenblicke-Reihe etwas vermissen lassen. In „Café d’amour“ geht es zwar um eine Liebesgeschichte. Doch wichtiger als die Gefühle der Partner ist das Foto an der Trophäenwand des Cafés, das offenbar um jeden Preis seinem Ruf als Liebesvermittler gerecht werden will. „Armed Lullaby“ greift das Thema Flucht auf. Der Film ist animiert und zeigt Szenarien, die 1993 während des Massakers von Sochumi tatsächlich passiert sind. In „Der Mandarinenbaum“ geht es um ein Kind, dessen Vater in der Türkei inhaftiert ist. „Ode“ beschreibt den Moment, in dem die Idee eines gemeinsamen Europas entsteht.
 
Keiner der Filme lässt den Zuschauer schwermütig zurück. Im Gegenteil: Sie haben eine positive Grundstimmung. Die Filme sind gut gemacht und auch wenn man keine Tränen lachen kann, sind einige doch komisch: so wie „Artem Silendi“, ein Kurzfilm, der Szenen aus dem Klosterleben auf die Schippe nimmt. Denn offenbar gibt es auch dort Sünder, die dem Nächsten gerne mal eins austeilen. Insofern sind die „Augenblicke 2020“ einen Besuch wert.
 
  

„Wenn sich zwei Menschen liebhaben und kuscheln, ist es möglich, dass ein neuer Mensch entsteht. Aber manchmal ist dieser Mensch anders. Dann können die Eltern entscheiden, ob sie ihn behalten oder nicht.“ Diese wenigen Sätze treffen den Zuschauer ins Mark. Nur wenige Sekunden braucht der Regisseur des preisgekrönten Kurzfilms „Downside Up“, um den Kinobesucher zu berühren. Auf der Leinwand ist ein Arzt zu sehen. Er hat das Downsyndrom. Vor ihm sitzt eine Schwangere mit ihrem Partner. Beide ebenfalls behindert. Die Diagnose: ihr Baby wird normal sein! In einer Welt, in der jeder das Downsyndrom hat, gleicht das einer Katastrophe. Was sollen sie nur tun?
 
„Downside Up“ macht das Normale zum Besonderen und das Besondere alltäglich. Genau dadurch irritiert der Film und das auf eine brillant amüsante Weise. Er bringt den Betrachter dazu, eigene Maßstäbe zu hinterfragen. Der Zuschauer wird hineingenommen in die Perspektive derer, die nicht von vornherein das Privileg haben, zum Gros der Gesellschaft zu gehören. „Downside Up“ ist einer von elf Kurzfilmen, die die Deutsche Bischofskonferenz in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit den diözesanen Medienzentralen und dem katholischen Filmwerk auf Kino-Tour durch Deutschland schickt. Seit 1992 sucht eine Fachjury Jahr für Jahr Kurzfilme aus, die sich mit dem Leben beschäftigen, die zum Nachdenken anregen, unterhalten und einfach grandios gemacht sind. Oft handelt es sich um Abschlussarbeiten von Filmhochschulen, die ausgezeichnet worden sind. In diesem Jahr sind Werke aus Portugal, den Niederlanden, Belgien, Argentinien, Neuseeland, Kenia und Deutschland dabei.
 
So wie der 2018 für den Oscar nominierte Kurzspielfilm „Watu Wote“. Er dokumentiert einen Überfall auf einen Reisebus an der Grenze zwischen Somalia und Kenia, der am 21. Dezember 2015 tatsächlich stattgefunden hat. Terroranschläge prägen dieses Grenzgebiet. Angst und Misstrauen entfremden Christen und Muslimen. Doch bei dem Überfall kommt es zu einem beispiellosen Zeugnis der Menschlichkeit. Der Kurzspielfilm zeigt, wie Menschen dem Terror die Stirn bieten können, wenn sie mutig zusammenstehen, ihren Glauben ernst nehmen und sich nicht von Vorurteilen leiten lassen.
 
Ende März war diese Kurzfilmreihe „Augenblicke“ erstmals im Bruchsaler Cineplex zu sehen. Eingeladen hatten das Katholische Dekanat in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der Kirchengemeinde St. Vinzenz. 143 Gäste sind der Einladung gefolgt, um sich in anderthalb Stunden in verschiedenste Bereiche des menschlichen Lebens entführen zu lassen.
 
Nach der Vorführung waren die Zuschauer eingeladen, die Filme zu bewerten. Es hat sich gezeigt: durch die bunte Palette an Themen war für jeden etwas dabei. Während sich einige durch „Fabrizios erstes Mal“ schmunzelnd an ihre eigene Teenager-Zeit erinnerten, an den ersten Kuss und die erste feste Partnerschaft, ließen sich andere durch verschiedene Filme über Freunde und Nachbarn, über den Tod, die wertvolle Lebenszeit oder auch die Kleinigkeiten des Alltags dazu anregen, über ihre Ziele und das Leben an sich nachzudenken.