AG Liturgie
Hinführung
Die Feier der Liturgie ist Quelle und Höhepunkt kirchlichen Handelns (SC 10). Dabei kommt der Feier der Eucharistie sowie den Sakramenten zentrale Bedeutung zu. Jedoch erschöpft sich das liturgische Leben nicht in diesen Feiern, sondern kommt erst in der Vielfalt gottesdienstlichen Feierns zur Entfaltung (vgl. Würzburger Synode). Niederschwellige Formen von Gottesdienst zu entwickeln und zu gestalten, ist wichtig, um Menschen, die nicht in der Liturgie der Kirche beheimatet sind, geistliche Erfahrung zu ermöglichen und den Zugang zur Liturgie zu eröffnen.
Nach den diözesanen Leitlinien gilt: Qualität vor Quantität.
Nach den diözesanen Leitlinien gilt: Qualität vor Quantität.
Grundfragen - Thesen - Klärungsziele
- Personen
- Wie viele Priester können eingesetzt werden (angesichts von Personalschlüssel, Fehlzeiten, Urlaub, Sondergottesdiensten, Pensionären)? Wie können sie wo eingesetzt werden, ohne dabei nur „Sakramentenspender / Liturgievorsteher on tour“ zu sein?
- Wie werden Laien gefunden und motiviert, sich ausbilden zu lassen, um der Liturgie vorzustehen?
- Wer koordiniert und verantwortet Sondergottesdienste (Sakramente etc.)?
- Vielfalt
- Wie kann liturgische Vielfalt an sich und ein Bewusstsein dafür gefördert werden (Trost-, Segnungs-, Wort-Gottes-, Senioren-, Wallfahrts-, Abenteuerland-/Kinder-Gottesdienste etc.)?
- Wie werden regelmäßige Sondergottesdienste in der Fläche gefeiert (Schulen, Vereine etc.)? Mit wem werden diese Gottesdienste abgestimmt (Gemeinde-/ Liturgieteams …)?
- Wie sehen (einheitliche) Regelungen für Wort-Gottes-Feiern mit/ohne Kommunion aus?
- Wie kann die Verbindung von Liturgie und pastoralen Feldern wie Ministranten-/Jugendarbeit, Wallfahrten, Freizeiten etc. gefördert und wachgehalten werden?
- Liturgische Infrastruktur / Rahmenvereinbarungen
- Gibt es liturgische Räume (vgl. Orientierungs-/Beziehungsräume) und damit eine gewisse Heimat für Kirchgänger und Zelebranten? Gibt es zentrale Haupt-Gottesdienstorte; dazu mehrere kleine? Wo könnten diese sein und nach welchen verbindlichen Kriterien (Lage, Größe/ Zustand der Kirche, Verfügbarkeit von Diensten etc.)? Gibt‘s Alternativen?
- Rolliert das Gottesdienstsystem oder gibt es fixe, regelmäßige Angebote an fixen Orten?
- Wer koordiniert Liturgieplan, Dienste und Musik (Ausschuss, Letztverantwortung etc.)?
- Gibt es einheitliche Regelungen zu Detailfragen (Verlesen der Messintentionen; Gewandfragen; Inhalte der Abkündigungen aus Ort und Pfarrei; Laufwege der Minis etc.)
- Wie können die Gottesdienste sinnvoll verwaltet / bekannt gemacht werden (SESAM)?
