AG Glauben anbieten
Hinführung
Jesus hat eine frohe Botschaft hinterlassen, verbunden mit dem Auftrag, sie allen Menschen zu verkünden. Die Kirche erreicht weniger als zehn Prozent ihrer Mitglieder; einem Großteil der Gesellschaft ist sie fremd geworden. Damit das Evangelium Gehör finden kann, sollte sie sich mit den Menschen und ihrer Lebenswelt auseinandersetzen und bereit sein, selbst am Anderen zu lernen: „Lass mich dich lernen, dein Denken und Sprechen, dein Fragen und Dasein, damit ich daran die Botschaft neu lernen kann, die ich dir zu überliefern habe.“ (Bischof Klaus Hemmerle)
Grundfragen - Thesen - Klärungsziele
- Glaubenskommunikation – Haltungen
Wie bringen wir unseren Glauben ansprechend und authentisch ins Wort? Wie können wir mit Menschen dialogisch ins Gespräch gehen, den Glauben anbieten – ohne zu vereinnahmen? Wie können wir welche Medien nutzen, um von unserem Glauben zu erzählen? Welche ökumenischen Brücken gibt es?
- Zielgruppen und konkrete Maßnahmen
- 90 Prozent passive Kirchenmitglieder: Warum sind so viele Menschen auf dem Absprung, brechen aber nicht ganz mit der Kirche? Was erwarten sie (noch)? Was haben sie von uns? Was bieten wir? Welche Ideen und Maßnahmen gibt es, um an ihrer Lebenswelt anzudocken und mit ihnen (über Glauben) ins Gespräch zu kommen?
- Menschen außerhalb der Kirche: Warum gehen Menschen (bewusst) auf Abstand (Umgang mit Kirchenaustritten …)? Können / Wollen wir alle Menschen erreichen, deren Lebenswelt sich von unserer massiv unterscheidet (vgl. Milieu-Studien)? Was können wir von ihnen lernen? Was dürfen sie von uns erwarten?
- Ressourcen: Welche Charismen, Angebote, finanziellen und (im)mobilen Ressourcen brauchen wir, um uns mit Menschen auf den Weg zu machen, den Glauben neu zu denken? Welche ökumenischen Brücken könnte es geben?
