AG Ehrenamt
Hinführung
„Freiwilliges Engagement ist ein unschätzbarer Reichtum kirchlichen Lebens und Ausdruck des gemeinsamen Priestertums aller Gläubigen. Es verdient Respekt und Anerkennung, Begleitung und Förderung.“ (Diözesane Leitlinien 1.1) In den letzten Jahren hat sich das Ehrenamt verändert (vgl. Ehrenamtsstudien): immer weniger Menschen möchten sich z.B. langfristig binden; sie sind eher bereit, sich in (zeitlich) überschaubaren Projekten zu engagieren, in denen sie sich verwirklichen, ausprobieren und nicht zuletzt durch zertifizierbare Fortbildungen weiterentwickeln können. Wie lebendig das kirchliche Leben in einzelnen Orten und Gemeinden ist, hängt künftig mehr denn je davon ab, ob und wie ehrenamtlich Engagierte ihre Berufung durch Taufe und Firmung leben; denn die Zahl der hauptberuflich in der Pastoral Tätigen wird weiter sinken.
Grundfragen - Thesen - Klärungsziele
- Motivation, Standards und Rahmenbedingungen
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- Wie bereiten wir ehrenamtlichem Engagement den Weg? Wie finden Menschen zu uns (Ausschreibungen, Ehrenamtsbörsen, Tätigkeitsprofile etc.)? Wie finden wir zu ihnen?
- Welche Standards haben wir (Erstgespräche, Qualifizierung für Aufgaben, Prävention, Versicherungen, Aufwandsentschädigungen)? Wie kommunizieren wir diese?
- Wie qualifizieren wir ehrenamtlich Tätige für ihre Aufgaben (Kurse, Fortbildungen …?)
- Welche Rahmenbedingungen machen ein Ehrenamt bei der Kirche dauerhaft attraktiv (Informationsfluss, einfache Abrechnung und Logistik, Fahrtkostenerstattung etc.)
- Anerkennung / Begleitung / Förderung
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- Wie pflegen wir eine Kultur der Wertschätzung? Wie sieht diese konkret aus (Anerkennung, Dank, Verabschiedung)?
- Wie behalten wir den Überblick über Engagierte (Datenbank, Ehrenamtskoordination)? Wie lässt sich für die Pfarrei Edith Stein „Charismenorientierung“ durchbuchstabieren?
- Wer ist dauerhaft für die ehrenamtlich Tätigen und ihre Belange ansprechbar (Ehrenamtskoordination)? Wer führt (Erst-, Reflexions-, Weiterentwicklungs-)Gespräche?
- Wie sind Ehrenamt und Hauptberuf in Kontakt? Wie vernetzen wir uns in Region und Bistum? Wie erfahren Mitarbeitende von Fortbildungen? Wer plant und vermittelt passgenau Qualifizierungs- und Fortbildungsmaßnahmen?
