Kirche auf dem Wacken Open Air 2026
Bruchsaler Pastoralreferent gestaltet Gottesdienst auf Deutschlands größtem Metalfestival
In seiner Predigt geht Fuchs auf Situationen ein, in denen man im Leben ins Hintertreffen gerät. Er schlägt dann den Bogen zum Zöllner Zachäus, den er als biblisches Beispiel für solch eine Situation anführt. Fuchs zeigt auf, wie Jesus dann einen Ausweg daraus bietet. Die Pastorin knüpft daran an und erinnert, dass jede und jeder vom Himmel geschickt ist. Dies wird in Wacken beispielsweise dann erfahrbar, wenn sich Metalheads auf dem Campingplatz gegenseitig aushelfen, wenn sie miteinander die Leidenschaft an der Musik teilen und Wacken für einige Tage zum lautesten und zugleich friedlichsten Platz der Welt machen. Fuchs schließt mit der Bemerkung: „Überall dort, wo das Leben tobt, dort ist Gott – auch hier in Wacken.“
Die „MetalGodZ powered by Gelbsucht and friends“ legen musikalisch nach und präsentieren sich in bester Spiellaune. Sänger Bernd Mader animiert das Publikum zum Mitsingen mit einem schlichten Wort: „Lauter!“ Nach dem Segen durch die Wackenpastorin und durch den Pastoralreferenten gehen die Metalheads zum nächsten Konzert – in Wacken ist es eben „faster, harder, louder!“
„Faster, harder, louder!“
Einen Gottesdienst der besonderen Art feierte die „Headbangers´ Church Obergrombach“ in Wacken, dem legendären Open Air Festival für Hard Rock und Heavy Metal.
„Wir feiern das Leben, die Musik und Gott.“ Mit diesen Worten stellt Pastoralreferent Mathias Fuchs in der Dorfkirche zu Wacken den Metalheads seine Initiative „Headbangers´ Church Obergrombach“ vor. Mit ihr zusammen sorgt er bei der 35. Auflage des legendären Wacken Open Airs für ein Novum: die erste Metal Church in Wacken, die ökumenisch gefeiert wird – und wie! Gemeinsam mit Wackenpastorin Alisa Mühlfried feiern die Metalheads in der vollbesetzten Kirche einen eindrucksvollen, lebendigen und lauten Gottesdienst.
Für den richtigen Sound sorgt die Band „MetalGodZ powered by Gelbsucht and friends“. Sie ist fester Bestandteil der Headbangers´ Church aus Obergrombach. Die Band spielt Klassiker aus Hard Rock und Heavy Metal. Die schwarzgekleidete Gottesdienstgemeinde lässt sich davon mitreißen, feiert jeden einzelnen Song und singt textsicher mit. Bei den Gebeten und speziell beim Vaterunser donnert die Gemeinde den beiden Gottesdienstleitenden das „Amen“ lauthals entgegen – so muss das, schließlich ist in Wacken alles „faster, harder, louder!“
In seiner Predigt geht Fuchs auf Situationen ein, in denen man im Leben ins Hintertreffen gerät. Er schlägt dann den Bogen zum Zöllner Zachäus, den er als biblisches Beispiel für solch eine Situation anführt. Fuchs zeigt auf, wie Jesus dann einen Ausweg daraus bietet. Die Pastorin knüpft daran an und erinnert, dass jede und jeder vom Himmel geschickt ist. Dies wird in Wacken beispielsweise dann erfahrbar, wenn sich Metalheads auf dem Campingplatz gegenseitig aushelfen, wenn sie miteinander die Leidenschaft an der Musik teilen und Wacken für einige Tage zum lautesten und zugleich friedlichsten Platz der Welt machen. Fuchs schließt mit der Bemerkung: „Überall dort, wo das Leben tobt, dort ist Gott – auch hier in Wacken.“
Die „MetalGodZ powered by Gelbsucht and friends“ legen musikalisch nach und präsentieren sich in bester Spiellaune. Sänger Bernd Mader animiert das Publikum zum Mitsingen mit einem schlichten Wort: „Lauter!“ Nach dem Segen durch die Wackenpastorin und durch den Pastoralreferenten gehen die Metalheads zum nächsten Konzert – in Wacken ist es eben „faster, harder, louder!“
