Ausstellung über Franz und Franziska Jägerstätter
Zu sehen von Juli bis August in der Laurentiuskirche in Bretten
Bildung / Kurse / Schulungen
Termin
So. 19.07.2026, 18:00 - So. 09.08.2026, 18:00
In der Laurentiuskirche in Bretten ist ab 19. Juli eine Ausstellung über das Leben von Franz und Franziska Jägerstätter zu sehen.
Beschreibung
Von Sonntag, 19. Juli, bis Sonntag, 9. August, findet in der Laurentiuskirche in Bretten eine Ausstellung über Franz und Franziska Jägerstätter statt. Geboren am 20. Mai 1907 in St. Radegund in Oberösterreich, wuchs Jägerstätter als uneheliches Kind in einfachen, bäuerlichen Verhältnissen auf. Später heiratete er Franziska Schwaninger und lebte mit ihr und drei Mädchen in glücklicher Ehe. Die Probleme begannen, als er als einziger im Dorf gegen den Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland stimmte. Gegen den Rat von Freunden, Familie und selbst der Kirche verweigerte er aus Glaubens- und Gewissensgründen den Wehrdienst und wurde am 9. August 1943 wegen Wehrkraftzersetzung im Zuchthaus Brandenburg an der Havel hingerichtet. Er hinterließ seine Frau und 4 Kinder. Nach Jahrzehnten der Ablehnung und des Totschweigens kam es allmählich zur Würdigung durch die österreichische Regierung und gar zur Seligsprechung unter Papst Benedikt XVI. Sein Ringen um die richtige Einstellung und seine Zivilcourage machen ihn auch heute für viele zum Vorbild.
Die Bevölkerung ist herzlich zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 19. Juli um 18 Uhr eingeladen. Die Ausstellung kann mit Ausnahme der Gottesdienstzeiten täglich ab 9.30 Uhr (nach Absprache auch früher) besucht werden.
Die Bevölkerung ist herzlich zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 19. Juli um 18 Uhr eingeladen. Die Ausstellung kann mit Ausnahme der Gottesdienstzeiten täglich ab 9.30 Uhr (nach Absprache auch früher) besucht werden.
Veranstaltungsort
Katholische Kirche St. Laurentius
Postweg 55
75015 Bretten
Veranstalter
siehe Beschreibung