Teamarbeit und Baumaßnahmen: Neue Impulse für die Pfarrei

Pfarreirat berät über Teams, Öffentlichkeitsarbeit und Gebäudemanagement 

Um Baumaßnahmen, Teams und Öffentlichkeitsarbeit ging es in der Sitzung des Pfarreirats, der Ende September getagt hat.

Der Pfarreirat der Pfarrei Hl. Edith Stein hat am 24. September getagt. Thema: die Weiterentwicklung der neuen Pfarrei. Wie arbeiten Teams künftig zusammen? Wie setzt die Pfarrei ihre Öffentlichkeitsarbeit um? Welche Bauprojekte und Investitionsmaßnahmen haben Vorrang?
Ein wichtiger Schritt in der Öffentlichkeitsarbeit steht unmittelbar bevor: Zum ersten Advent gibt es ein neues Pfarrblatt. Es umfasst gemeinsame Informationen aus der Pfarrei sowie regionale Gottesdienstzeiten und Bekanntmachungen. Außerdem erscheint im Advent erstmals ein neues Pfarrmagazin. Es soll mit Berichten, Interviews und Fotos Einblicke in das vielfältige Leben der ganzen Pfarrei geben. 
Auch die Zusammenarbeit in verschiedenen Teams wurde weiterentwickelt. Der Pfarreirat berief Roland Sand und Manfred Köstel in das Gemeindeteam St. Paul Bruchsal. Zudem erkannte das Gremium das Projekt „Headbangers’ Church“ in Obergrombach als Kirchortteam an. Auch die geplanten Kompetenzteams, die sich künftig mit wichtigen Themenfeldern der Pfarrei befassen sollen, waren Thema der Beratungen. Ihre formale Legitimation ist für die November-Sitzung vorgesehen. 
Mit Blick auf das Patrozinium der Pfarrei Hl. Edith Stein sprach sich die Mehrheit des Gremiums dafür aus, den jährlichen Festgottesdienst weiterhin in der Stadtkirche Bruchsal zu feiern. Für 2027 ist das Patrozinium am 8. August geplant. Weitere Ideen zur Gestaltung und für eine stärkere Auseinandersetzung mit der Namenspatronin sollen noch entwickelt werden. So ist beispielsweise geplant, einen Arbeitskreis „Edith Stein“ zu bilden.
Ein weiterer Schwerpunkt der Pfarreiratssitzung war der Umgang mit den zahlreichen kirchlichen Gebäuden. Viele Bauprojekte und Investitionen stehen an; nicht alles kann direkt umgesetzt werden. Kriterien wie Dringlichkeit, Nutzungsintensität, Bedeutung des Gebäudes und Verwaltungsaufwand sollen künftig helfen, die anstehenden Bau- und Investitionsmaßnahmen zu bewerten. Angesichts von knapp 300 Gebäuden in der Pfarrei soll ein Bewertungssystem notwendige Maßnahmen transparent machen und nach Prioritäten ordnen. Schritte dazu werden auf den Weg gebracht.
Der Pfarreirat hat sich außerdem einen Überblick über die verschiedenen Themenfelder verschafft, zu denen verschiedene Arbeitsformen in den letzten Monaten gearbeitet haben. Einige dieser Themen werden künftig durch sogenannte Kompetenzteams bearbeitet. Diese Teams haben jeweils ein Thema im Blick, das die ganze Pfarrei Edith Stein betrifft – zum Beispiel pastorale Felder wie die Firmung oder Erstkommunion. Es besteht aus Haupt- und Ehrenamtlichen, die eine Konzeption für ein Thema entwickeln und auch die Umsetzung begleiten. Die Kompetenzteams werden jeweils vom Pfarreirat legitimiert, was für die Novembersitzung geplant ist.
Die ebenfalls in der Sitzung vorgestellte Radtour „Radeln auf dem Martinusweg“ hat in der Zwischenzeit stattgefunden und sorgte für eine schöne Begegnungen mit geistlichen Impulsen. 
Darüber hinaus informierte die Pfarreileitung über personelle Veränderungen und aktuelle Entwicklungen im Jugendbereich: Raminta Gudelyte und Carolin Mezger übernehmen die Elternzeitvertretung für Linda Palluch und Sophia Riegel. 
Die nächste Sitzung des Pfarreirats findet am 17. November 2026 statt.