Kirchen solidarisch mit Neff-Belegschaft

Beide Kirchen äußern sich zur Schließung von Werk und Logistikcenter

In Bretten droht die Schließung des Neff-Werkes und des HSN-Logistikzentrums. 980 Stellen bei Neff in Bretten sollen bis 2028 wegfallen. Sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche äußern sich gemeinsam zu dieser Maßnahme. 

„Es regt mich auf, wie da mit Menschen umgegangen wird“, Pfarrer Fritjof Ziegler bringt auf den Punkt, was offensichtlich alle in der Runde denken. Es geht um die geplante Schließung des Neff-Werkes und des HSN-Logistikcenters in Bretten.
„In unseren Kirchen hat die Nachricht große Betroffenheit ausgelöst“, berichten Ulrike Trautz, Dekanin des Evangelischen Kirchenbezirks Bretten-Bruchsal, Thomas Fritz, stellvertretender Dekan des Katholischen Dekanats Bruchsal und die beiden Brettener Pfarrer Harald-Mathias Maiba und Fritjof Ziegler.
 „Wir stehen solidarisch an der Seite der Belegschaft, die jetzt in Sorge um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze ist. Und wir beten für sie in unseren Gottesdiensten“, betonen die Kirchenleute. „Neff ist eng mit Bretten verbunden und wir wollen, dass diese Verbindung bleibt.“