Freiburg. Christoph Neubrand, seit September 2021 Generalvikar der Erzdiözese Freiburg, feiert das 25-jährige Jubiläum seiner Priesterweihe. Er wurde am 21. Mai 2000 durch Erzbischof Oskar Saier im Freiburger Münster zum Priester geweiht. Das Silberne Priesterjubiläum von Christoph Neubrand wird im Zuge des Pontifikalamts am Pfingstsonntag (08.06.) um 10.00 Uhr im Freiburger Münster gefeiert.
Anlässlich seines Priesterjubiläums blickt Christoph Neubrand auf die vergangenen Jahre zurück: „Seit knapp sechs Jahren bin ich nun in Freiburg. Davor war ich mit der Zeit im pastoralen Vorbereitungsdienst auf die Priesterweihe knapp 22 Jahre im Bereich der heutigen Dekanate Zollern, Hegau und Sigmaringen-Meßkirch tätig. So konnte ich den pastoralen Dienst und den Einsatz in der Pflege verbinden.
Das war und ist eine prägende Erfahrung und es war damals Neuland für die Erzdiözese, wofür ich bis heute sehr dankbar bin. Mein Primizspruch aus dem Johannesevangelium war und ist mir bis heute wichtig (Joh 15,16f). Er macht für mich deutlich: Kirche Jesu Christi geht nicht allein, es bedarf mehrerer Menschen, der „Freunde“ Jesu. Die Initiative geht von Gott aus, aber wir dürfen nicht stehen bleiben, denn es gibt ein Ziel. Ich war in den ganzen Jahren immer in Teams unterwegs. Für diese Erfahrungen bin ich sehr dankbar. Seien es Ehrenamtliche, heute die Zusammenarbeit mit Erzbischof Stephan Burger, der Kurie und allen Gremien der Erzdiözese.
Auch wenn ich heute nicht mehr im Gebiet der Donau wohne und arbeite, es ist für mich eine lebensprägende Landschaft das Tal der oberen Donau mit seinen Kalkfelsen und seiner wunderbaren Natur. Ich war dort leidenschaftlich gerne Pfarrer und Dekan und ich bin auch heute als Generalvikar weiter leidenschaftlich gerne Priester. Eine besondere Gottesdienstgemeinde ist mir dabei durch Corona zugewachsen: Menschen aus ganz Deutschland, die am Samstagabend über K-TV und den Livestream der Erzdiözese mit mir den Gottesdienst im Freiburger Münster feiern. Zugleich bin ich gerne in der Erzdiözese zu Firmungen oder Festgottesdiensten unterwegs. Als Seelsorger ist mir auch der Beichtdienst im Münster sehr wichtig. Nicht zuletzt das Stundengebet ist mir in diesen Jahrzehnten allein und in Gemeinschaft immer intensiver ans Herz gewachsen.“
(mm)
